9 überraschende Dinge, die du problemlos in der Spülmaschine reinigen kannst

9 überraschende Dinge, die du problemlos in der Spülmaschine reinigen kannst

Hand aufs Herz: Wie oft stehst du nach dem Kochen in deiner Küche in Deutschland und schrubbst frustriert Gegenstände ab, die eigentlich gar kein Geschirr sind? Wir benutzen unsere Spülmaschine meist nur für Teller und Besteck, dabei ist sie ein unterschätztes Reinigungswunder für den gesamten Haushalt.

Ich habe im letzten Jahr einige dieser skurrilen „Experimente“ gemacht. Ergebnis? Mehr Freizeit am Abend und deutlich sauberere Utensilien. Hier sind neun Dinge, bei denen du ab heute das Handtuch werfen kannst.

Warum deine Spülmaschine mehr kann, als nur Teller zu spülen

Das Geheimnis liegt nicht in der Maschine selbst, sondern in der Hitze und dem Druck der Wasserstrahlen. Viele Oberflächen, die wir penibel von Hand wischen, vertragen das Programm problemlos – wenn man ein paar Regeln beachtet.

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Die heimlichen Helden für den Oberkorb

  • Badeschlappen und Flip-Flops: Ja, wirklich. Besonders im Sommer sammeln sich in den Profilen der Sohlen Bakterien. Einmal im Schonwaschgang ohne aggressiven Tab, und sie sind wieder klinisch rein.
  • Kühlschrank-Ablagen: Die Glasplatten aus dem Kühlschrank sehen oft noch schlimmer aus als ein fettiges Backblech. Einfach rausnehmen und ab in die Maschine damit. Aber Vorsicht: Erst auf Raumtemperatur abkühlen lassen, sonst droht Glasbruch.
  • Duschköpfe: Kalk und Seifenreste verstopfen die feinen Düsen mit der Zeit. Wenn dein Wasserstrahl schwächer wird, leg den Duschkopf (ohne Gummischlauch) in die Spülmaschine. Er kommt wie neu heraus.
  • Make-up-Pinsel: Viele verzweifeln an der Reinigung ihrer Pinsel. In den Besteckkorb gestellt, werden sie mit einem sanften Programm hervorragend sauber. Wichtig: Nur Pinsel mit Kunshaar, bei Echthaar-Pinseln leidet der Kleber.

Haushaltshelfer, die eine Generalüberholung brauchen

  • Schrauben und Werkzeug: Hast du einen alten Werkzeugkasten? Leg Metallschrauben und Kleinteile in einen Wäschebeutel in die Maschine. Der Schmutz geht ab, ganz ohne Öl-Geschmiere.
  • Filter der Dunstabzugshaube: Das ist der Klassiker, den viele ignorieren, bis es tropft. Einmal im Monat bei 65 Grad reinigen – das löst das hartnäckige Fett, an dem man sich sonst die Finger wund schrubbt.
  • Spielzeug aus Plastik: LEGO-Steine oder Actionfiguren der Kinder sind Bakterienschleudern. In einem Netzbeutel überstehen sie den Spülgang schadlos und sind danach hygienisch sauber.
  • Seifenschalen und Zahnputzbecher: Wenn die Seifenschale im Bad wieder klebt, ab in die Maschine. Das spart dir das lästige Einweichen.
  • Tastatur-Tasten (mechanisch): Nur für Profis! Wenn du eine mechanische Tastatur hast, kannst du die Plastikkappen abnehmen und in einem Netzbeutel waschen. Danach 24 Stunden trocknen lassen – klingt verrückt, funktioniert aber perfekt.

Ein kleiner Profi-Tipp für den Erfolg

Bevor du jetzt deine halbe Wohnung in die Küche trägst: Verzichte bei diesen Gegenständen auf den Tab-Modus mit voller Power. Oft reicht ein Kurzprogramm oder ein Öko-Waschgang ohne scharfen Reiniger völlig aus. Wichtig ist nur, dass die Teile spülmaschinenfestes Material sind. Holz, Kupfer oder zu dünnes Plastik bleiben natürlich weiterhin tabu, da sie sich verformen oder verfärben könnten.

Wie sieht es bei dir aus: Hast du schon einmal etwas „Ungewöhnliches“ in der Spülmaschine gereinigt oder hast du Angst, dass deine Maschine den Geist aufgibt? Schreib es uns in die Kommentare!

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