9 Alltagsgegenstände, die du laut Reinigungsprofis viel öfter desinfizieren solltest

9 Alltagsgegenstände, die du laut Reinigungsprofis viel öfter desinfizieren solltest

Hand aufs Herz: Wann hast du das letzte Mal den Lichtschalter im Flur oder den Griff deines Kühlschranks mit Desinfektionsmittel behandelt? Eben. Wir putzen brav unsere Böden und wischen das Bad, aber unterschätzen dabei völlig die heimlichen Brutstätten direkt unter unseren Fingern.

Nachdem ich mich intensiver mit Experten unterhalten habe, wurde mir klar: Mein Zuhause war zwar optisch sauber, aber bakteriell gesehen eine kleine Katastrophe. Wenn du das nächste Mal zum Putzlappen greifst, lass diese neun Dinge nicht aus.

Die „Dirty Nine“ in deinem Haushalt

Oft sind es die Gegenstände, die wir mehrmals täglich berühren, ohne darüber nachzudenken. Hier sind die Hauptverdächtigen:

  • Lichtschalter und Türklinken: Hier sammeln sich Fingerabdrücke von der ganzen Familie – und damit auch Keime von jedem, der gerade vom Einkaufen bei Edeka oder vom Bahnhalt kommt.
  • Die Fernbedienung: Ein wahres Bakterien-Paradies, das selten jemals einen Tropfen Reinigungsmittel sieht.
  • Deine Handtasche oder dein Rucksack: Stell dir vor, wo das Teil überall steht – auf dem dreckigen Boden der Bahn oder in einer öffentlichen Toilette.
  • Der Kühlschrankgriff: Jeder öffnet ihn, oft mit ungewaschenen Händen beim Kochen.
  • Schlüsselbund: Die Dinger liegen überall rum und landen dann wieder in deiner Hosentasche.
  • Smartphone und Hülle: Wir nehmen es mit ins Bad, in die Bahn und an den Esstisch. Einmal wöchentlich reicht hier nicht aus.
  • Zahnbürstenhalter: In feuchten Badezimmern bilden sich dort oft Biofilme, die hygienisch alles andere als unbedenklich sind.
  • Tastatur und Maus: Krümel sind das eine, die mikrobielle Besiedlung durch schwitzige Finger das andere.
  • Küchenschwamm: Er ist das schmutzigste Objekt in deiner Wohnung, selbst wenn er neu aussieht.

Warum das tägliche Putzen oft nicht reicht

Das Problem ist nicht der Schmutz, den man sieht, sondern der, der unsichtbar bleibt. Übertragungen finden meist über die Hände statt. Viele meiner Freunde in Deutschland schwören auf den „Bio-Reiniger“, aber wenn es um Keime geht, kommst du um ein gezieltes Desinfektionsmittel nicht herum.

Mein Tipp für den Alltag: Leg dir eine Packung geeigneter Desinfektionstücher in die Vorratskammer dort, wo du auch deine Reiniger von dm oder Rossmann lagerst. So musst du nicht jedes Mal mit Sprühflasche und Lappen hantieren.

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So schützt du dich effektiv

Du musst nicht zum Hypochonder werden, um dein Zuhause sicher zu halten. Es reicht, wenn du die oben genannten Punkte in deine wöchentliche Routine einbaust. Wenn jemand in der Familie krank ist, verdopple das Intervall.

Besonders wichtig: Lass Reinigungsmittel kurz einwirken. Wer zu früh drüberwischt, lässt die Bakterien nur von links nach rechts tanzen, anstatt sie abzutöten. Einmal kurz drüberwischen ist meistens zu wenig, um echte Wirkung zu zeigen.

Wie gründlich bist du wirklich?

Ich war ehrlich gesagt schockiert, wie oft ich diese unscheinbaren Dinge ignoriert habe. Mittlerweile wandert mein Handy einmal täglich über ein desinfiziertes Pad und meine Türklinken sind Teil meiner Sontagsputz-Routine geworden.

Wie sieht es bei dir aus: Welcher Gegenstand in deiner Wohnung ist dein absoluter „Hass-Gegner“ beim Putzen, weil er sich so schwer reinigen lässt? Schreib es mir in die Kommentare!

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